Wäre das Christentum eine reine Gesetzesreligion - es hätte keinen Bestand gehabt, denn die Gesetze wären zu hart und das Leben als Christ zu frustrierend.
Wäre es eine Philosophie, dann hätte es sich auch nicht durchgesetzt, denn es klopft den Anhängern nicht auf die Schulter, sondern kritisiert sie.
Wäre es eine bloße Täuschung, dann wäre diese ziemlich schlecht. Vieles in der Bibel hätte man dann besser weggelassen.
Wäre es eine Phantasie der Jünger - ich hätte mir das Leben mit Gott anders vorgestellt und wenigstens so eingerichtet, dass es nicht die unbequemste Lehre der Welt ist.
Was aber, wenn es die Wahrheit ist ? Dann würde vieles, was sonst unverständlich ist plötzlich passen. Dann ist verständlich, warum mehr die innere Haltung als das äußere Verhalten beurteilt werden. Thomas Giebel
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