Dienstag, 24. Mai 2011
Optimismus Christen sind Realisten
Samstag, 14. Mai 2011
Lieber Gott, wie hat man dich erfunden?
„Liebe Lulu,
Dein Papa hat mir deinen Brief weitergeleitet und gefragt, ob ich irgendwelche Antworten wüßte. Leider ist es ein sehr schwieriger Brief! Aber Gott könnte so geantwortet haben.
Liebe Lulu, niemand hat mich erfunden, aber viele Menschen haben mich entdeckt und waren darüber sehr überrascht. Sie entdeckten mich, als sie sich in der Welt umschauten und sahen, daß sie wirklich schön und sehr geheimnisvoll war. Und sie fragten sich, woher das komme. Sie entdeckten mich, als sie sich in die Stille zurückzogen und Frieden und Liebe spürten, was sie gar nicht erwartet hatten. Sie erfanden Theorien über mich – einige sehr vernünftig, andere nicht vernünftig. Ich gab ihnen von Zeit zu Zeit einige Hinweise – besonders im Leben von Jesus – um ihnen zu helfen, näher an das heranzukommen, was ich wirklich bin. Aber nichts und niemand war vor mir da, um mich zu erfinden. Eher wie jemand, der anfängt eine Geschichte in einem Buch zu schreiben, begann ich mit der Weltgeschichte und erfand dann menschliche Wesen wie dich, die mir verrückte Fragen stellen konnten.
Und am Ende würde Gott Dich grüßen und sich höflich verabschieden, ich weiß, normalerweise schreibt er keine Briefe, darum muß ich an seiner Stelle das Menschenmögliche tun. Von mir auch viele Grüße
Dein Erzbischof Rowan.“
http://faith-theology.blogspot.com/2011/04/rowan-williams-letter-to-six-year-old.html
Samstag, 7. Mai 2011
Was du alles glaubst.......
Warum glaubst du an alles Mögliche, nur nicht an den lebendigen Gott?!
Sonntag, 1. Mai 2011
Vietnam: Evangelischer Pastor verhaftet
Frankfurt am Main/Pleiku (idea) – Der evangelische vietnamesische Pastor Nguyen Cong Chinh ist am 28. April in seiner Heimatstadt Pleiku verhaftet worden. Das berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (Frankfurt am Main).
Ihm wird „Zerstörung der Solidaritätspolitik“ nach Artikel 87 des vietnamesischen Strafgesetzbuches vorgeworfen, weil er Propaganda-Dokumente hergestellt haben soll „mit dem Ziel, gegen die Volksregierung und die Sozialistische Republik Vietnam zu opponieren“. Nach Angaben der IGFM verleiht Chinh den verfolgten Christen und Angehörigen ethnischer Minderheiten in Zentralvietnam seit Jahren eine Stimme. Die IGFM fordert deshalb seine sofortige Freilassung. Der 42-jährige ist Vorsitzender des „Verbandes der Evangelischen Christen aus allen Ethnien in Vietnam“ (VPEF), eines Zusammenschlusses verschiedener evangelischen Hauskirchen im zentralvietnamesischen Hochland. Die Regierung drangsaliert diese Organisation, die in ihren Augen eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellt. Pastor Chinh geriet ins Visier des vietnamesischen Staatsicherheitsdienstes als er 1988 damit begann, sich für diskriminierte Christen einzusetzen. In einem Bericht aus dem Jahr 2008, zog er eine Bilanz der Repressalien gegen ihn: „Seit 20 Jahren lebe ich ohne Familienregistrierkarte und Personalausweis, wurde 286 Mal verhört, 19 Mal körperlich angegriffen, sechs Mal verhaftet, 56 Mal aus der Wohnung ausgewiesen. Zweimal wurde mein Haus, das als Kapelle diente, dem Erdboden gleich gemacht. Man hat meine Papiere, 259 Bibeln, zwei Motorräder und vier Handys beschlagnahmt. Meine ganze Familie lebt ohne Registrierungspapiere.“
http://www.idea.de/index.php?id=355&tx_ttnews[tt_news]=95076&cHash=08897ddce63608a201336da334a65e1b