Nicht das Beliebige, sondern das Rechte tun und wagen, / nicht im Möglichen schweben, das Wirkliche tapfer ergreifen, / nicht in der Flucht der Gedanken, allein in der Tat ist die Freiheit. / Tritt aus ängstlichem Zögern heraus in den Sturm des Geschehens / nur von Gottes Gebot und deinem Glauben getragen, / und die Freiheit wird deinen Geist jauchzend umfangen. Dietrich Bonhoeffer, Widerstand und Ergebung, 208.
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Montag, 28. Februar 2011
Sonntag, 27. Februar 2011
Gott sucht den Menschen
Das Alte Testament ist eine dem Neuen gleichwertige Quelle der göttlichen Offenbarung. Und: Schon im AT ist die missio dei also die Tatsache, dass Gott dem Menschen unverdienterweise nachgeht, ja Gott sich selbst dem Menschen nachschickt, das Herz der Heilsgeschichte. Deswegen gehören alttestamentliche Texte ebenso auf die Kanzel und in Hauskreise wie auch in das persönliche Bibelstudium oder den Appell zur Weltmission und die Veränderung der Welt.
Thomas Schirrmacher in: Frank Koppelin. Gott sucht den Menschen. VKW: Bonn 2002.
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Thomas Schirrmacher in: Frank Koppelin. Gott sucht den Menschen. VKW: Bonn 2002.
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Freitag, 25. Februar 2011
Afghanistan: Von Todesstrafe bedrohter Christ ist frei
Kabul (idea) – Der seit neun Monaten in Afghanistan wegen seines Glaubens inhaftierte Christ Said Musa ist nach intensiven diplomatischen Bemühungen freigelassen worden.
Das teilte das Hilfswerk Open Doors am 25. Februar mit. Musa drohte wegen Übertritts vom Islam zum Christentum nach islamischem Recht die Todesstrafe. Wie es heißt, habe er am 21. Februar das Land mit unbekanntem Ziel verlassen. In Briefen aus dem Gefängnis hatte Musa berichtet, dass ihn Vertreter verschiedener Botschaften in Kabul besucht und ihm Asyl angeboten hätten. Der 46-Jährige schrieb ferner, dass ihn Gefängniswärter „sehr genötigt“ hätten, dem christlichen Glauben abzusagen. Dies habe er abgelehnt: „Ich bin ein Diener Jesu Christi.“ Musa war vor acht Jahren Christ geworden. 15 Jahre lang arbeitete er für das Rote Kreuz in Kabul. Der selbst beinamputierte Mann passte für die Organisation Prothesen an. Am 31. Mai 2010 wurde er verhaftet, nachdem der Fernsehsender Noorin TV Bilder einer Taufe von zum Christentum übergetretenen Muslimen gezeigt hatte. Musa wurde im Gefängnis geschlagen, sexuell missbraucht und mit Schlafentzug gequält. Aufgrund internationalen Drucks verlegten ihn die Behörden in ein anderes Gefängnis, in dem er besser geschützt war. Ein Freund Musas lobte gegenüber Open Doors die internationalen Bemühungen: „Die Stimmen der Menschen außerhalb Afghanistans, die die afghanische Regierung und internationale Diplomaten unter Druck setzten, wurden gehört. Wenn sich Ortsgemeinden und internationale Gruppen für die Verfolgten im Glauben einsetzen, haben sie die Macht, Dinge zu ändern.“
Ein weiterer Christ von Todesstrafe bedroht
In Afghanistan ist ein weiterer Christ wegen Abfalls vom Islam inhaftiert und von der Todesstrafe bedroht. Shoib Assadullah befindet sich im Distriktgefängnis von Mazar-i-Sharif im Norden des Landes. Auch er wurde unter Druck gesetzt, seinen christlichen Glauben aufzugeben. In einem Brief vom 17. Februar schrieb er: „Ich wurde nicht nur der Freiheit beraubt, sondern auch unter starken psychologischen Druck gesetzt. Etliche Male wurde ich auch körperlich angegriffen und von Mitgefangenen mit dem Tode bedroht, vor allem durch Taliban und Häftlinge, die gegen die Regierung sind.“ Afghanistan gehört zu den Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors belegt das streng islamische Land hinter Nordkorea und Iran den dritten Platz. Unter den 28,4 Millionen Einwohnern Afghanistans leben nach Angaben des Hilfswerks etwa 10.000 Christen.
http://www.idea.de/nachrichten/nachrichten-des-tages-detailartikel/artikel/afghanistan-von-todesstrafe-bedrohter-christ-ist-frei-1.html
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Das teilte das Hilfswerk Open Doors am 25. Februar mit. Musa drohte wegen Übertritts vom Islam zum Christentum nach islamischem Recht die Todesstrafe. Wie es heißt, habe er am 21. Februar das Land mit unbekanntem Ziel verlassen. In Briefen aus dem Gefängnis hatte Musa berichtet, dass ihn Vertreter verschiedener Botschaften in Kabul besucht und ihm Asyl angeboten hätten. Der 46-Jährige schrieb ferner, dass ihn Gefängniswärter „sehr genötigt“ hätten, dem christlichen Glauben abzusagen. Dies habe er abgelehnt: „Ich bin ein Diener Jesu Christi.“ Musa war vor acht Jahren Christ geworden. 15 Jahre lang arbeitete er für das Rote Kreuz in Kabul. Der selbst beinamputierte Mann passte für die Organisation Prothesen an. Am 31. Mai 2010 wurde er verhaftet, nachdem der Fernsehsender Noorin TV Bilder einer Taufe von zum Christentum übergetretenen Muslimen gezeigt hatte. Musa wurde im Gefängnis geschlagen, sexuell missbraucht und mit Schlafentzug gequält. Aufgrund internationalen Drucks verlegten ihn die Behörden in ein anderes Gefängnis, in dem er besser geschützt war. Ein Freund Musas lobte gegenüber Open Doors die internationalen Bemühungen: „Die Stimmen der Menschen außerhalb Afghanistans, die die afghanische Regierung und internationale Diplomaten unter Druck setzten, wurden gehört. Wenn sich Ortsgemeinden und internationale Gruppen für die Verfolgten im Glauben einsetzen, haben sie die Macht, Dinge zu ändern.“
Ein weiterer Christ von Todesstrafe bedroht
In Afghanistan ist ein weiterer Christ wegen Abfalls vom Islam inhaftiert und von der Todesstrafe bedroht. Shoib Assadullah befindet sich im Distriktgefängnis von Mazar-i-Sharif im Norden des Landes. Auch er wurde unter Druck gesetzt, seinen christlichen Glauben aufzugeben. In einem Brief vom 17. Februar schrieb er: „Ich wurde nicht nur der Freiheit beraubt, sondern auch unter starken psychologischen Druck gesetzt. Etliche Male wurde ich auch körperlich angegriffen und von Mitgefangenen mit dem Tode bedroht, vor allem durch Taliban und Häftlinge, die gegen die Regierung sind.“ Afghanistan gehört zu den Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors belegt das streng islamische Land hinter Nordkorea und Iran den dritten Platz. Unter den 28,4 Millionen Einwohnern Afghanistans leben nach Angaben des Hilfswerks etwa 10.000 Christen.
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Donnerstag, 24. Februar 2011
Zero Drag – null Reibung
Zero Drag – null Reibung
Die vom Sillicon Valley entwickelte ideale Typologie des Angestellten:
Keine bestehenden Beziehungen, Verpflichtungen oder emotionalen Bindungen; scheut neue
Lässt sich bereitwillig auf jede Aufgabe ein, die sich im stellt
Ist willens, die eigenen Neigungen ständig anzupassen und neu einzustellen
Macht sich in kurzer Abfolge neue Prioritäten zu eigen
Ist an ein Umfeld gewohnt, sich überhaupt an etwas zu gewöhnen
Aus: Zygmunt Bauman. Leben als Konsum. Hamburger Edition: Hamburg 2009.
Die vom Sillicon Valley entwickelte ideale Typologie des Angestellten:
Keine bestehenden Beziehungen, Verpflichtungen oder emotionalen Bindungen; scheut neue
Lässt sich bereitwillig auf jede Aufgabe ein, die sich im stellt
Ist willens, die eigenen Neigungen ständig anzupassen und neu einzustellen
Macht sich in kurzer Abfolge neue Prioritäten zu eigen
Ist an ein Umfeld gewohnt, sich überhaupt an etwas zu gewöhnen
Aus: Zygmunt Bauman. Leben als Konsum. Hamburger Edition: Hamburg 2009.
Dienstag, 22. Februar 2011
Verantwortung
„Verantwortung schafft keine Identität, aber wir übernehmen keine Verantwortung wegen unserer Identität; ganz im Gegenteil, wir haben eine Identität, weil wir Verantwortung übernehmen.“ Vaclav Havel
Andererseits bleibt der Begriff Verantwortung und das Reden von „Berufung“ rätselhafterweise hohl, wenn es nicht etwas oder Jemanden gibt, dem gegenüber wir verantwortlich sind, oder dem wir antworten können. Es gibt keine Berufung ohne einen Rufer.
Dieser Text ist die stark gekürzte Zusammenfassung von dem Buch “Von Gott berufen – aber zu was? Wissen, für was es sich zu leben lohnt“ Os Guinness.
Taschenbuch: 287 Seiten Verlag: Scm Hänssler; Auflage: 1 (2000) ISBN-10: 3775136096 ISBN-13: 978-3775136099
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Andererseits bleibt der Begriff Verantwortung und das Reden von „Berufung“ rätselhafterweise hohl, wenn es nicht etwas oder Jemanden gibt, dem gegenüber wir verantwortlich sind, oder dem wir antworten können. Es gibt keine Berufung ohne einen Rufer.
Dieser Text ist die stark gekürzte Zusammenfassung von dem Buch “Von Gott berufen – aber zu was? Wissen, für was es sich zu leben lohnt“ Os Guinness.
Taschenbuch: 287 Seiten Verlag: Scm Hänssler; Auflage: 1 (2000) ISBN-10: 3775136096 ISBN-13: 978-3775136099
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Ein außergewöhnliches Glaubenszeugnis an der Wand eines Konzentrationslagers
Nachdem der zweite Weltkrieg beendet war, fand man ein außergewöhnliches Glaubenszeugnis an der Wand eines Konzentrationslagers. Ein Gefangener hatte die folgenden Worte in die Wand geritzt: »Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint, ich glaube an die Liebe, auch wenn sie sich nirgends zeigt, ich glaube an Gott, auch wenn er schweigt.« Ich versuche mir die Person vorzustellen, die diese Worte aufschrieb. Ich sehe ihre skelettartige Hand, wie sie die Glasscherbe oder den scharfen Stein aufnimmt. Ich sehe ihre Augen, die versuchen die Dunkelheit zu durchdringen, als sie Buchstaben für Buchstaben in die Wand ritzt. Was muss das für eine Hand sein, die solch tiefe Überzeugungen einkerbt? Was müssen das für Augen sein, die das Gute noch sehen angesichts des unaussprechlichen Schreckens? Es gibt darauf nur eine Antwort: Es waren Augen, die sich dafür entschieden hatten, das Unsichtbare zu sehen. Vater, du hast uns Glauben und Stärke versprochen, damit wir den Problemen des Lebens entgegentreten können. Vater, gib diese Stärke denen, deren Ängste ihre Träume begraben haben, deren Krankheiten ihre Hoffnungen schwinden ließen – deren Lasten größer sind, als ihre Schultern. Aus »Gods inspirational promise book« von Max Lucado.
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